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António Guterres erhält den Karlspreis 2019

  • Direktorium ehrt den Generalsekretär der Vereinten Nationen für seinen Einsatz für eine Neubelebung und Festigung der multilateralen Zusammenarbeit auf der Grundlage der Werte und Ziele der Europäischen Union und der Vereinten Nationen.
  • Festreden stehen ganz im Zeichen der großen globalen Herausforderungen. Spaniens König Felipe VI.: „Guterres lenkt den Blick vor allem auf die Notlage von Migranten, Vertriebenen und Flüchtlingen sowie auf die dramatischen Folgen des Klimawandels für die Menschheit.“
  • 850 Gäste wohnen der Zeremonie im Krönungssaal des Aachener Rathauses bei, viele Besucher applaudieren dem neuen Karlspreisträger nach der feierlichen Zeremonie auf dem Katschhof zu.

Die Rolle als steter Warner und Mahner nimmt António Guterres aus Überzeugung ein. Nicht, um Hysterie zu befeuern. Schon gar nicht, um mit populistischen Themen punkten zu wollen. Schlichtweg, weil Guterres sich sorgt. Um die Menschen, um die Erde. Für ihn ist klar: Ein Mehr an Alleinwegen, ein Mehr an Waffen und Menschenrechtsverletzungen, ein Mehr an Nationalismus und Populismus kann und darf nicht die Lösung sein. Antonío Guterres‘ Antwort auf die drängendsten Fragen des Globus lautet daher: Multilateralismus.

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Foto: Stadt Aachen / Peter Klingel


Internationale staatenübergreifende Zusammenarbeit, das Miteinander der Menschen stellt seiner Ansicht nach die einzige Strategie dar, um die gewaltigen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts wie beispielsweise den Klimawandel und die Migrationsbewegungen zu meistern. Für seinen unermüdlichen Einsatz ist António Guterres, Generalsekretär der Vereinten Nationen (UN), daher am heutigen Himmelfahrtstag (30. Mai) mit dem Internationalen Karlspreis zu Aachen geehrt worden.

António Guterres: „Die Europäische Union muss den Weg weisen.“
Im Krönungssaal betonte Guterres, der gemeinsam mit seiner Ehefrau Catarina Vaz Pinto nach Aachen gekommen war, vor 850 Ehrengästen –  darunter mehrere hochrangige Politiker, Ministerpräsidenten sowie drei ehemalige Karlspreisträger – wie wichtig es sei, auf internationale Zusammenarbeit statt auf Isolierung und Protektionismus zu setzen. „Als Generalsekretär der Vereinten Nationen habe ich die Notwendigkeit eines starken und geeinten Europas nie so klar und deutlich gespürt wie jetzt“, sagte Guterres unter Applaus. In seiner schonungslos offenen Rede gewährte der Preisträger nicht nur persönliche Einblicke in sein Leben, wie er einst als junger Mann in Lissabon zunächst zum Ingenieur ausgebildet wurde, wie er den Wert der Wissenschaft und der Freiheit schätzen lernte, und wie er dann als Politiker und später als Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen die Wunden von Vertreibung und Entwurzelung weltweit kennenlernte. „Die Geschichte hat meine tiefe Überzeugung verfestigt, dass derartige Tragödien nur durch Konfliktprävention und Entwicklung im Wege internationaler Zusammenarbeit vermieden werden können“, unterstrich Guterres die Wichtigkeit des Multilateralismus.

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Foto: Stadt Aachen / Andreas Steindl


Als UN-Generalsekretär ist er seit Januar 2017 im Amt. In seiner Aachener Rede lenkte er den Fokus auf die großen globalen Herausforderungen: Klimawandel, Demografie und Migration und das digitale Zeitalter. Bei diesen zentralen Aufgaben des 21. Jahrhunderts, so Guterres, nehme Europa eine entscheidende Vorreiterrolle ein. Europa sei zu bedeutend, um zu scheitern, sagte er. „Die Europäische Union muss den Weg weisen.“ Mehr noch: Europa müsse bei den drängenden Themen das Tempo bestimmen, ist Guterres überzeugt und erhielt für seine Botschaft viel Zuspruch und Applaus im Krönungssaal.

Marcel Philipp: „Die Klimaschutzbewegung ist eine großartige Bewegung.“
Es sind wahrlich bewegende Zeiten, in denen der 61. Internationale Karlspreis zu Aachen in diesem Jahr verliehen worden ist. Vier Tage nach einer denkwürdigen Europawahl blickten daher viele Menschen auf die traditionsreiche Veranstaltung in der historischen Kaiserstadt. Klimaschutz-Bewegungen wie „Fridays for Future“ mobilisieren über Ländergrenzen hinweg junge (und alte) Menschen, antieuropäische und rechtspopulistische Kräfte verzeichnen Gewinne – in einigen Ländern mehr, in anderen weniger. Alte Machtbündnisse bröckeln, neue Optionen spielen in den Debatten nun eine Rolle. Vor diesen Hintergrund stellte auch Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp in seiner Rede im Krönungsaal fest: „Die Herausforderungen, vor denen wir Europäer stehen, sind in weiten Teilen die gleichen, vor denen die gesamte Welt steht. Klimaschutz und Migration sind auf der politischen Agenda und im Bewusstsein der Menschen ganz nach oben gerückt.“

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Foto: Stadt Aachen / Andreas Steindl

Dies begründe auch die Wahl Guterres‘ als Karlspreisträger 2019. Denn die immensen Aufgaben, vor denen die Menschheit steht, seien nur global – unter dem Dach einer starken UN und unterstützt von einem voranschreitenden Europa – zu stemmen. Philipp forderte daher in seiner Rede einen globalen „Generationenvertrag zur Verhinderung von Klimakatastrophen“. Und zwar so, dass er auch seine Wirkung entfalten kann und nicht bloß auf dem Papier existiere. „Es ist auch nicht verwunderlich, dass die Generation, die es am meisten betrifft, das einfordert, nicht nur freitags statt Schule, sondern kraftvoll, in weiten Teilen Europas als eine großartige Bewegung, und mit Recht! Wir sollten das ernst nehmen. Wir tragen Verantwortung dafür, dass die heutige Jugend einen lebensfreundlichen Kontinent und eine unzerstörte Erde erbt“, so der Oberbürgermeister.  Für diese Botschaft erhielt er kraftvollen Applaus.

Neben den großen und auch notwendigen politischen Beschlüssen und Programmen komme es, betonte Philipp, aber auch auf jeden einzelnen an. „Wir müssen anders leben, uns anders fortbewegen, anders reisen, anders essen, anders konsumieren.“ Solch ein radikaler Wandel verlange Mut. Mut, die richtigen, nicht die einfachen Entscheidungen zu treffen, Mut, den insbesondere auch den diesjährigen Karlspreisträger António Guterres auszeichne. „Ein mutiger Europäer, der sein Leben in den Dienst der Zukunft unseres Kontinents stellt“, sagte Philipp.   

Spaniens König Felipe: „Die Seele von Guterres ist außergewöhnlich.“
Auch Spaniens König Felipe VI. würdigte in seiner Festrede die Verdienste Guterres: „Vor mehr als zwölfhundert Jahren begann hier in Aachen der europäische Traum. Dank der Vision und Entschlossenheit außergewöhnlicher Persönlichkeiten vom Range eines António Guterres bleibt dieser Traum bis heute sehr lebendig. Ein Mann, der die europäische Perspektive und die internationale Berufung seines Heimatlandes Portugal vereint, dem wir auch heute noch Tribut zollen.“ Guterres sei ein Mensch des „weiten Horizonts“ – ganz in der Tradition der großen Entdecker der iberischen Halbinsel. Der spanische König wies aber auch auf die große Zerrissenheit hin, die derzeit europäische (und nicht nur diese) Gesellschaften kennzeichne. Viele Menschen seien verunsichert. Das belegen auch die aktuellen Ergebnisse der Europawahl. Auf den ersten Blick einfache Lösungen, der Rückzug ins Nationale, der Wunsch nach einer vertrauten Welt von damals bestimme vielerorts den Diskurs mit. „Wir dürfen diejenigen, die so fühlen, nicht ignorieren. Wir dürfen auch nicht glauben, dass wir sie nicht für die europäische Sache zurückgewinnen können. Im Gegenteil, die europäischen Institutionen, von denen diese Menschen sich derzeit ausgeschlossen fühlen, müssen auf ihre Bedenken eingehen und dazu beitragen, ihre Bestrebungen zu befriedigen. Deshalb müssen wir die EU-Institutionen reformieren, um sie effektiver zu machen und die Lehren aus der jüngsten Krise zu ziehen“, forderte Felipe. Bei dieser und den vielen anderen weltweiten Herausforderungen brauche es Menschen wie António Guterres. „Seine Seele ist riesig, ebenso wie die Weisheit, die er besitzt, und die Erfahrung und Leidenschaft, mit der er seine Ideale verteidigt“ würdigte der König von Spanien den Karlspreisträger 2019.

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Foto: Stadt Aachen / Andreas Steindl


Anschließend wurde António Guterres der Internationale Karlspreis zu Aachen durch Dr. Jürgen Linden, Vorsitzender des Karlspreisdirektoriums, und Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp überreicht.

Begründung des Karlspreisdirektoriums
In der Begründung des Karlspreisdirektoriums heißt es: „Maßgebliche Verantwortung für die Arbeit der Vereinten Nationen trägt seit Anfang 2017 mit dem vormaligen portugiesischen Ministerpräsidenten António Guterres erstmals seit über 30 Jahren ein Europäer. Guterres handelt auf der Grundlage der gemeinsamen Werte und Überzeugungen, die die Europäische Union für sich formuliert hat, nunmehr in der komplexen globalen Welt, um Pluralismus, Toleranz und Dialog, grenzüberschreitende Kooperationen, vor allem Frieden, Freiheit und Demokratie umzusetzen. Ein solches Vorhaben ist nicht frei von Rückschlägen.“

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Foto: Stadt Aachen / Andreas Steindl


Und weiter: „Das Direktorium der Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen ermutigt jedoch den Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres, für ein solch bedeutsames Engagement und verleiht ihm in Würdigung seines Einsatzes für eine Neubelebung und Festigung der multilateralen Zusammenarbeit auf der Grundlage der Werte und Ziele der Europäischen Union und der Vereinten Nationen den Internationalen Karlspreis zu Aachen des Jahres 2019.“

Abschluss auf dem Katschhof
Auf dem Katschhof ebenso wie auf dem Marktplatz vor dem Aachener Rathaus erlebten im Anschluss an die Preisverleihung zahlreiche Besucherinnen und Besucher den Karlspreisträger 2019 hautnah – so wie auch schon am Abend zuvor beim Open-Air-Programm „Karlspreis LIVE“ auf der Katschhof-Bühne und in der RWTH Aachen, wo der Portugiese wegen seines sympathischen Auftritts und der spürbaren Freude am Diskurs mit den jungen Menschen von über tausend Studierenden beklatscht wurde. António Guterres – Portugiese, Europäer, Weltbürger – nutzte all diese Foren in Aachen, um seine Botschaft zu platzieren: nur gemeinsam sind wir stark. Am Ende dankte er den vielen Gästen für den Zuspruch, den er an all den Tagen rund um die Verleihung in der Kaiserstadt gespürt habe. Die Menschen spendeten dem sympathisch-bescheidenen Auftritt des Karlspreisträgers viel Applaus. Und so verabschiedeten sich er und seine Frau Catarina Vaz Pinto  mit einem Lächeln auf den Lippen – und einem weiteren Geschenk unterm Arm: echte Aachener Printen. Adeus, Senhor Guterres! Auf ein Wiedersehen in Aachen.

Zitate und Fakten:

  • Der Preisträger: Der Generalsekretär der Vereinten Nationen (UN), der Portugiese António Guterres, 70, ist am heutigen Himmelfahrtstag, 30. Mai 2019, mit dem „Internationale Karlspreis zu Aachen“ ausgezeichnet worden. Insbesondere sein Engagement für eine Neubelebung und Festigung der multilateralen Zusammenarbeit auf der Grundlage der Werte und Ziele der EU und der Vereinten Nationen ist gewürdigt worden. Das Karlspreisdirektorium mit seinem Vorsitzenden Dr. Jürgen Linden betonte, dass Guterres Solidarität und Mitgefühl im Alltag zeige und Dialog und Respekt über politische Gräben hinweg fordere. Politischen Populismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und radikalen Extremismus zu benennen und zu besiegen, sei ihm stets Anliegen gewesen. Guterres, 1949 in Lissabon geboren, war von 1995 bis 2002 Premierminister von Portugal. Danach füllte er von 2005 bis 2015 das Amt des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen aus, bevor er 2017 UN-Generalsekretär wurde.
  • António Guterres‘ Botschaft: „Die bittere Wahrheit ist, dass wir gemeinsam zu viele Dinge für allzu selbstverständlich gehalten haben. […] Die Grundsätze der Demokratie sind unter Beschuss, und die Rechtsstaatlichkeit wird untergraben. Die Ungleichheit nimmt zu. Hassrede, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit schüren über die sozialen Medien den Terrorismus. […] In dieser Zeit großer Angst und weltpolitischer Unordnung klopfen drei beispiellose Herausforderungen an unsere Tür: der Klimawandel, Demografie und Migration und das digitale Zeitalter. […] Als Generalsekretär der Vereinten Nationen habe ich die Notwendigkeit eines starken geeinten Europas nie so klar und deutlich gespürt wie jetzt.“
  • König Felipe VI. von Spanien: „Das Beispiel von António Guterres zeigt, dass es keinen Widerspruch zwischen dem Aufbau eines geeinten Europas und dem Streben nach einer offenen und pluralistischen internationalen Ordnung gibt  - eine Ordnung, die gerechter und kooperativer ist - und auf den Grundsätzen und Werten der UN-Charta beruht.“
  • Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp: „Mit dem Karlspreis 2019 wollen wir an die Verantwortung appellieren, die wir Europäer für die Welt haben, mit der wir untrennbar verbunden sind, ob wir es wollen oder nicht. Und so sehr auch versucht wird, die Außengrenzen zu schützen, so sehr ist doch die Vorstellung eines autarken Kontinents eine Illusion.“
  • Die Verleihung: 850 Personen, darunter zahlreiche Ehrengäste, Mandatsträger, Botschafter sowie Vertreter von Kirchen und Religionsgemeinschaften, haben an den Feierlichkeiten im Krönungssaal des Aachener Rathauses teilgenommen. Zur politischen Prominenz gehörten neben dem diesjährigen Preisträger Guterres sowie dem spanischen König Felipe VI. auch die ehemaligen Karlspreisträger Dalia Grybauskaite, Timothy Garton Ash sowie Jean-Claude Juncker. Zudem wohnten Portugals Ministerpräsident António Costa, Maltas Ministerpräsident Josef Muscat, Didier Reynders, stellvertretender Ministerpräsident und Außenminister Belgiens, Filippo Grandi, Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, sowie Patricia Espinosa, Generalsekretärin der Klimarahmenkonferenz der Vereinten Nationen, der Zeremonie in Aachen bei. Weitere Ehrengäste waren unter anderem NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, NRW-Landtagspräsident André Kuper und Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland.
  • Das Programm: Neben den Reden von Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp, König Felipe VI. von Spanien und dem Preisträger António Guterres sorgt traditionell das Sinfonieorchester Aachen für die musikalische Begleitung des Festakts. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Christopher Ward spielte das Orchester zum Eingang und Schluss der Veranstaltung Ludwig van Beethovens „Musik zu einem Ritterballett“. Nachdem sich der Karlspreisträger ins Goldene Buch der Stadt Aachen eingetragen hat, ertönt stets die Europahymne. Mit Blick auf Guterres Heimatland rundete die Ouvertüre „L’amore industrioso“ des portugiesischen Barock- und Rokokokomponisten Joao de Sousa Carvalho den musikalischen Programmteil der Karlspreisverleihung 2019 ab.
  • Das mediale Interesse: Rund 80 Journalisten haben sich für die Karlspreisverleihung 2019 akkreditiert, darunter Teams von ZDF, WDR und BRF, der Süddeutschen Zeitung sowie verschiedenen in- und ausländischen Wort- und Bild-Agenturen.  
  • Die Logistik: Seit mehr als 30 Jahren stellt die Mercedes-Benz Niederlassung Aachen die Fahrzeugflotte für die Ehrengäste der Karlspreisverleihung. Die aktuell Flotte bestand aus 25 Fahrzeugen aller Baureihen, die rund um die Preisverleihung im Einsatz waren.
  • Karlspreis kulinarisch: Die Gäste beim Vorabend-Dinner am Mittwochabend (29. Mai) in der Aula Carolina durften sich wieder  kulinarischer Köstlichkeiten erfreuen. Die Küchenkünstler aus dem Pullman Aachen Quellenhof verwöhnten die Gäste zum Auftakt mit hausgebeiztem Gewürzlachs mit Apfel-Radieschen-Confit, Wasabicreme und Wakame. Als Hauptgang wurde Coq au vin im eigenen Jus mit Erbsen-Minz-Püree und gebackenen Kartoffelwürfeln serviert. Den Höhepunkt des Menüs bildete ein Limonen-Cake mit Limonen-Gel, Minze, Joghurt und Brombeeren.

Infos zum Karlspreis:
António Guterres ist der 61. Träger des Internationalen Karlspreises zu Aachen sein. Im Jahr 2018 wurde der französische Staatspräsident Emmanuel Macron mit dem Preis ausgezeichnet. Der Internationale Karlspreis zu Aachen gilt als einer der bedeutendsten europäischen Preise. Seit 1950 wird er an Personen und Institutionen verliehen, die sich um die Einigung Europas verdient gemacht haben. Zu den früheren Preisträgern in Aachen gehörten u.a. Konrad Adenauer (1954), die Europäische Kommission (1969), der spanische König Juan Carlos I. (1982), Francois Mitterand und Helmut Kohl (1988), Václav Havel (1991), Königin Beatrix der Niederlande (1996), der amerikanische Präsident Bill Clinton (2000), der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker (2006), der Spanier Javier Solana (2007), Bundeskanzlerin Angela Merkel (2008), Jean-Claude Trichet (2011), der damalige Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz (2015), Papst Franziskus (2016) und der britische Historiker Timothy Garton Ash (2017). Im März 2004 erhielt Papst Johannes Paul II. einen außerordentlichen Karlspreis.

 

Verliehen wird im Rahmen der feierlichen Zeremonie im historischen Krönungssaal des Aachener Rathauses neben einer Urkunde auch eine Medaille, die auf der Vorderseite das älteste Aachener Stadtsiegel aus dem 12. Jahrhundert mit thronendem Karl dem Großen und auf der Rückseite eine Inschrift für den jeweiligen Preisträger zeigt.

Herausgegeben am 30.05.2019 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
Markt 39
52062 Aachen
fon: 0241/432-1309
fax: 0241/28-121
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