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Premiumfußwege in Aachen: RWTH-Studierende fragen nach

Der RWTH-Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur hat seinen Studierenden im laufenden Semester die Aufgabe gegeben, die von der Stadt Aachen für Fußgänger geplanten "Premiumwege" zu untersuchen. Die Studierenden werden entlang der zehn Routen an ausgewählten Plätzen mit Aktionen auf das Thema Fußverkehr und Aufenthaltsqualität aufmerksam machen.

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Studierende des RWTH-Lehrstuhls für Landschaftsarchitektur und Fachleute der Stadt Aachen informieren am Lindenplatz über die geplanten Premiumfußwege in Aachen und fragen die Leute, was sie wünschen. Am Lindenplatz sind mit dabei: (v.l.n.r.): Veronika Stuetzel (RWTH), Studentin Melissa Becker, Florian Nachreiner, Christoph Ruckert (Stadt Aachen), Studentin Anina Janisch, Jan Kemper (Stadt) und Rieke Hansen (RWTH).

Passanten und Anwohner werden mit einbezogen und danach gefragt, was sie sich für die jeweiligen Orte wünschen und was noch verbessert werden könnte. Die Aktionen der Studierenden finden in der Zeit vom 25. Mai bis zum 6. Juni statt. Begleitet werden sie von Veronika Stuetzel und Rieke Hansen vom RWTH-Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur. „In erster Linie geht es uns um Vorschläge aus studentischer Sicht“, sagt Rieke Hansen.

Die Stadt Aachen freut sich schon auf die Ergebnisse der Architekturstudentinnen und -studenten, die unter anderem bei der Europäischen Woche der Mobilität im September 2019 vorgestellt werden sollen. Die Stadt beteiligt sich mit ihren eigenen Fachleuten aus den Abteilungen Stadtentwicklung und Umwelt an der Studierendenbefragung auf dem Lindenplatz am Freitag, 31. Mai, von 14 bis 18 Uhr.

Am Lindenplatz wird der geplante Premiumfußweg 8 verlaufen. Überdies soll der Lindenplatz auf Wunsch der Politik deutlich aufgewertet und verbessert werden. „Wir wollen von Leuten, die hier unterwegs sind, erfahren, wie sie die Aufenthaltsqualität und die Nutzbarkeit des Platzes einschätzen und was verbessert werden könnte“, sagt Dr. Christoph Ruckert vom Fachbereich Umwelt.

Die Idee der Premiumwege geht zurück auf das Innenstadtkonzept 2022. Darin enthalten ist der Auftrag, zehn Premiumfußwege in das Aachener Stadtgrün zu entwickeln und schrittweise umzusetzen. Im Innenstadtkonzept ist auf Seite 44/45 zu lesen: „Die Innenstadtentwicklung baut seit vielen Jahren auf dem ‚Prinzip der kurzen Wege‘ auf. Rings um die mittelalterlich geprägte, überwiegend steinerne Innenstadt liegen große Parks und Grünzüge an den offenen Bachtälern, sie sind für die Menschen zu Fuß in 1.000 bis 1.500 Meter zu erreichen.

Die Freizeitwünsche und -bedarfe der Innenstadtbewohner und Nutzer haben sich in den letzten Jahren verändert, sie suchen gemeinsame Erholung auch vor der Haustür ohne Aufwand und Anreise. Deshalb erfreuen sich die stadtnahen Parks und Plätze immer größerer Beliebtheit.“

Die zehn Gruppen der Studierenden der Architektur wollen nach bisheriger Planung an folgenden Tagen ihre Aktionen umsetzen und die Leute vor Ort befragen:

  • Samstag/Sonntag, 25. und 26. Mai (Samstagmorgen und am Sonntag nach dem Gottesdienst): Jakobsplatz
  • Montag, 27. Mai, 10 bis 18 Uhr: Hans-Stercken-Platz
  • Dienstag, 28. Mai, mittags: Ponttor
  • Donnerstag, 30. Mai, 14 bis 19 Uhr: Burtscheider Markt
  • Freitag, 31. Mai, 14 bis 18 Uhr: Lindenplatz
  • Samstag, 1. Juni, 9 bis 21 Uhr: Hotmannspief
  • Mittwoch/Donnerstag, 5./6 Juni, 9 bis 17 Uhr: Kreuzung Hein-Janssen-Straße / Sigmundstraße
  • Mittwoch, 5. Juni, 8 bis 20 Uhr: Marienplatz
  • Mittwoch, 5. Juni, 14 bis 18 Uhr: Augustinerplatz
  • Mittwoch, 5./6. Juni, 9 bis 20 Uhr: Henger Herjotts Fott

Herausgegeben am 27.05.2019 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
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