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„Selbstwahrnehmung / Fremdwahrnehmung – Körperlichkeit in der frühen Videokunst“

In der Veranstaltungsreihe „Videoarchive erzählen“ hält Maximilian Rauschenbach vom Kunstmuseum Bonn einen Vortrag und zeigt ein Screening-Programm zum Thema Körperlichkeit in der frühen Videokunst. In der ersten Hälfte der 1970er-Jahre agieren einige der Künstler*innen ohne Publikum im Atelier vor der Kamera. Das mediale Bild fungiert in diesen Fällen als narzisstischer Spiegel und elektronisches Gestaltungsmaterial zugleich. In Performances vor Publikum oder im öffentlichen Raum erfüllt das Video zu dieser Zeit ebenfalls eine zentrale mediale Funktion. Es thematisiert nicht nur einen zufälligen Ausschnitt von soziokulturellen Strukturen und menschlichen Verhaltensweisen, sondern demonstriert auch die mediale Kategorie der Überwachung und den voyeuristischen Blick. Die beiden Pole – Kontrolle und Selbsterfahrung –, zwischen denen der Körper performativ verhandelt wird, bilden den großen Themenschwerpunkt der frühen Videoarbeiten.

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Credit: Dennis Oppenheim, Transfer Drawing, 1971, 9 Min., Video, Screenshot: 235 Media. © Kunstmuseum Bonn

„Videoarchive erzählen“ ist eine Initiative der Videonale Bonn in Kooperation mit dem Museum Folkwang Essen, Stiftung imai – inter media art institute, Düsseldorf, Kunstmuseum Bonn und Ludwig Forum Aachen.

Das Projekt wird gefördert von: Ministerium MfKW, Stiftung Kunst Sparkasse, Stadt Bonn. In Kooperation mit dem Kunstring Folkwang e.V., Verein der Freunde des Museum Folkwang e.V.

Vortrag und Videoprogramm:
Do 23.05.2019, 18.00 Uhr
Ludwig Forum für Internationale Kunst
Jülicher Str. 97-109, 52070 Aachen

Eintritt frei

Herausgegeben am 20.05.2019 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
Markt 39
52062 Aachen
fon: 0241/432-1309
fax: 0241/28-121
mail: presse.marketing@mail.aachen.de

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