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Immobilienbericht 2017

  • · Auf 48 Seiten zeigt der Fachbereich Immobilienmanagement das breite Spektrum seines Tuns: von großen Wohnbauprojekten über die Vergabe von Gewerbeflächen bis zur Belegung der Wochenmärkte.
  • · Bürgermeister Norbert Plum: „Wir müssen darauf achten, dass achtsam mit den Grundstücken der Stadt umgegangen wird.“
  • · Ein aktuelles Erfolgsbeispiel ist der Gewerbepark Brand. Ein Großteil der Flächen ist vergeben, an vielen Stellen bauen Handwerks- und Gewerbebetriebe oder sind bereits in ihre neuen Gebäude eingezogen.

Der Immobilienbericht 2017 gibt es schon im Titel vor: „Aachen im Aufwind“. Dabei deckt der nun vorliegende Bericht auf 48 Seiten ein breites Spektrum ab: von erfolgreichen großen Wohnbauprojekten wie in Lichtenbusch bis zur Entwicklung dringend benötigter Gewerbeflächen, beispielsweise der Gewerbepark Brand.

Bild Stadt Aachen
Stellten den Immobilienbericht 2017 vor: (v.l.) Norbert Plum (Bürgermeister und Vorsitzender des Wohnungs- und Liegenschaftsausschusses), Beigeordneter Prof. Dr. Manfred Sicking, Christoph Kemperdick (Leiter Fachbereich Immobilienmanagement), Volker Schulze Schwanebrügger (Teamkoordinator Strategisches Immobilienmanagement).© Stadt Aachen/ Timo Pappert

Trotz wenig Freifläche viele Projekte ermöglicht

Der aktuelle Geschäftsbericht wurde am Donnerstag, 11. Oktober, von Prof. Dr. Manfred Sicking (Beigeordneter für Wirtschaftsförderung, Soziales und Wohnen), Bürgermeister Norbert Plum (Vorsitzender des Wohnungs- und Liegenschaftsausschusses), Christoph Kemperdick (Leiter des Fachbereichs Immobilienmanagement) und Volker Schulze-Schwanebrügger (Teamkoordinator Strategisches Immobilienmanagement) vorgestellt. Und der Bericht hält, was der Titel verspricht. „In Zusammenarbeit mit vielen anderen städtischen Fachbereichen konnten auch im vergangenen Jahr zahlreiche interessante Projekte durch städtische Grundstücksgeschäfte ermöglicht werden“, sagte Manfred Sicking.

Obwohl Aachen, wie die meisten Großstädte, nur wenige Freiflächen für die derzeit hohe Nachfrage an Wohnbau- und Gewerbegrundstücken besitz, sind im Jahr 2017 22 Verkäufe getätigt worden.

Sozialer Wohnungsbau wird ausgebaut

„Wir müssen darauf achten, dass achtsam mit den Grundstücken der Stadt umgegangen wird“, betonte Bürgermeister Plum. Es werde darauf geachtet, dass Grundstücke der Stadt nach Möglichkeit an Familien mit Kindern abgegeben werden. „Auch mit entsprechender Verbilligung“, so Plum weiter. Als Beispiel aus dem Immobilienbericht nannte er das Baugebiet Lichtenbusch.

Auch bei Verkäufen an Investoren spielt der soziale Wohnungsbau eine große Rolle. „Bei großen Wohnbauprojekten achten wir darauf, dass mindestens 40 Prozent öffentlich geförderter Wohnungsbau vertraglich festgelegt ist“, sagte Plum. Diese Quote wurde erst vor wenigen Wochen im Wohnungs- und Liegenschaftsausschuss als verbindliche Zahl beschlossen. Zuvor galt bei entsprechenden Wohnbauprojekten eine Quote von 20 bis 40 Prozent, in der Regel wurden 30 Prozent vereinbart. „Der Beschluss unterstreicht: Wir wissen um die Sorgen vieler Bürgerinnen und Bürger. Wir setzen uns für bezahlbaren Wohnraum ein und fordern diesen auch von Investoren ein.“

Auch bei der Vergabe von Gewerbeflächen gibt es neue Beschlüsse: „Bei Gewerbeansiedlungen wird ein mindestens 15-jähriger Mietvertrag mit dem Nutzer zur Absicherung des Firmenstandortes gefordert“, sagte Plum. Er verwies hier auch noch einmal auf die sogenannte Konzeptvergabe, die ebenfalls zum Beschlusspaket gehört: „Es muss sichergestellt werden, dass die Bebauungen verträglich sind.“ Die Bauherren müssen einen bestimmten Anforderungskatalog erfüllen, um den Zuschlag zu erhalten. „Ausschlaggebend für eine Vergabe ist nicht allein das höchste Angebot, sondern ein vernünftiges Nutzungskonzept“, erklärte Christoph Kemperdick, der seit März 2018 den Fachbereich Immobilienmanagement der Stadt Aachen leitet. Auch Grundstücke grundsätzlich nicht immer zu verkaufen, sondern in Erbpacht anzubieten, sei eine Möglichkeit, die Nutzung und weitere Entwicklung zu steuern.

Viele Instrumente zur Flächenbedarfsdeckung

Kemperdick betonte, dass es in den letzten Jahren viele erfolgreiche Projekte gab und die Herausforderung darin bestehe, diese Qualität hochzuhalten. „Wir haben in Aachen vielfältige Ansprüche sowohl im Wohnbereich als auch im Gewerbesektor. Der Flächenbedarf steigt deutlich.“ Da Aachen aber an die Kapazitätsgrenzen stoße, müssten neue Wege gefunden werden, diesen Bedarf zu decken.

Ein hohes Potenzial sehen die Akteure in der Nachverdichtung des Bestandes, also zum Beispiel indem bestehende Gebäude aufgestockt werden. Oder auch in der Sanierung von Industriebrachen. „Wir gehen noch aktiver auf die Eigentümer zu, beraten sie und geben Hilfestellungen. Viele wissen oft einfach nicht, wie sie mit ihren brachliegenden Grundstücken umgehen sollen“, berichtete Kemperdick. Ein weiteres Instrument zur Problemlösung sieht er in Kooperationen mit Nachbarkommunen. „Wir müssen noch stärker städteregional denken. Deshalb sind wir zurzeit in einer Arbeitsgemeinschaft mit Nachbargemeinden tätig, um entsprechende Projekte zu entwickeln.“

Sichtbare Erfolge

„Der Immobilienbericht ist in erster Linie ein Arbeitsbericht und zeigt Ideen, Tätigkeiten und Ergebnisse des Fachbereichs Immobilienmanagement“, erklärte Dezernent Prof. Dr. Manfred Sicking. „Und man sieht, dass sich diese Arbeit lohnt: einmal daran, dass gemeinsam mit fälligen Zahlungen aus Vorjahresgeschäften fast 20 Millionen Euro in die Stadtkasse geflossen sind.“ Man sieht es aber auch an Projekten wie dem Gewerbepark Brand. „Hier wird zurzeit überall fleißig gebaut, fast alle Grundstücke sind bereits belegt“, freut sich Teamkoordinator Schulze-Schwanebrügger. Die Restflächen sind größtenteils schon optioniert. Rund 75 Prozent der Käufer und Interessenten sind Handwerksbetriebe. „Diese Investitionen helfen dabei mit, dass auch in Zukunft in einer attraktiven Stadt Aachen gelebt und gearbeitet werden kann“, sagt Sicking.

Weitere Informationen finden Sie im aktuellen Immobilienbericht 2017 unter www.aachen.de/immobilienbericht.

Herausgegeben am 11.10.2018 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
Markt 39
52062 Aachen
fon: 0241/432-1309
fax: 0241/28-121
mail: presse.marketing@mail.aachen.de

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