AACHEN MACHT KULTUR
In Aachen verbinden sich Tradition und Fortschritt. Schon Karl der Große versammelte Gelehrte aus ganz Europa um sich und machte seine Lieblingspfalz zum Sammelbecken des künstlerischen und geistigen Lebens. Überall in der Stadt hinterließ Karl seine Spuren. Der Dom als erstes deutsches Bauwerk der UNESCO-Liste bedeutender Kulturdenkmäler und das gotische Rathaus, in dem 32 deutsche Könige ihr Königsmahl feierten, sind karolingischen Ursprungs. Nach wie vor sind sie auch noch Herzstücke der Aachener Altstadt. Aachen ist trotz dieser Tradition keine museale, sondern eine höchst moderne und weltoffene Stadt, deren Kontakte weit über die nationalen Grenzen hinausgehen. Dies zeigt auch die Route Charlemagne, die anlässlich der EuRegionale 2008 entwickelt wurde und sich derzeit im Aufbau befindet.
(www.route-charlemagne.eu)
Dreh- und Angelpunkt für die Aachener Kultur und eindeutiges Leitmotiv ist die "Grenzüberschreitung". Auf die räumliche Dimension des Begriffs bezogen, ist damit die Lage Aachens in der Mitte Europas gemeint. Aufgegriffen wird die „Grenzüberschreitung“ zu den Niederlanden und zu Belgien und zu den fünf Kulturen in unserer Region. „Grenzüberschreitung“ bezieht sich aber auch auf die Innovationskraft der Stadt: Aachen als Zukunftslabor fördert wegbereitende Ideen und Entwicklungen, nicht nur in Wissenschaft und Forschung, sondern auch in der Kultur. Letztlich geht es auch um die „Grenzüberschreitung“ in unseren Köpfen, in der Wahrnehmung, in den Hörgewohnheiten, so, wie es in den Crossover-Produktionen des Theaters, der Museen oder im Festival „across the borders“ zum Ausdruck kommt.