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Ein Jahr für Aachen im Amt. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen zieht Bilanz

  • Stadtgesellschaft ist aktiv in Umbau und Entwicklung der Stadt einbezogen
  • Corona- und Hochwasser-Krise werden in Gemeinschaft gemeistert
  • Wohnen, Innenstadtsofortprogramm, Klimafolgenanpassung und ÖPNV sind als Schwerpunkte für 2022 gesetzt

Ein Jahr ist vergangen, seit Sibylle Keupen ihren Dienst als Oberbürgermeisterin der Stadt Aachen angetreten hat. Mit mehr als 67% der Stimmen war sie in der Stichwahl am 27. September gewählt worden. Ihr früh formulierter Anspruch: hohe Transparenz in der Arbeit zu zeigen und nah an den Menschen zu sein. Inzwischen sind die wöchentlichen Videobotschaften aus dem Rathaus ebenso wie die Social Media-Kanäle Instagram, Twitter und LinkedIn eingeführte und regelmäßig genutzte Plattformen zur Information wie auch zum Austausch.

Grundlage der Arbeit von Sibylle Keupen ist aber vor allem, die Stadt gemeinsam mit Verwaltung, Politik und Stadtgesellschaft zu entwickeln. Diesen Ansatz formulierte sie in der Pressekonferenz vom 29. Oktober 2021 noch einmal sehr deutlich als roten Faden ihrer Arbeit. Gleichzeitig dankte sie ausdrücklich den Beteiligten auf dem Weg zum Umbau und zur Entwicklung der Stadt, darunter dem großen Team von 5.600 Mitarbeitenden.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, Foto: David Rueben



Gut funktionierende kooperative Strukturen als Voraussetzung für die Entwicklung der Stadt

„Ohne dieses Team an der Seite, ohne die Politik, die die großen Linien möglich macht, und ohne die engagierte Stadtgesellschaft kann eine Oberbürgermeisterin keine großen Schritte machen. Deshalb danke ich ganz herzlich allen Beteiligten, die die Stadt im letzten Jahr gemeinsam mit mir nach vorn gebracht haben. Wir haben Viel auf die Beine gestellt und sind ein erstes großes Stück weitergekommen in Richtung einer klimaneutralen und gerechten Stadt.“

Beispiele für die erfolgreiche Zusammenarbeit sind die Initiativen „Ladenliebe“ und „Citygold“ des Citymanagements, bei denen Immobilienbesitzende, Wirtschaft und engagierte Macher an einem Strang ziehen. Auch die am Büchel geplante „Zwischenzeit“ als Übergangsprojekt bis zur endgültigen Gestaltung zum neuen Teil der Stadt oder der anstehende Umbau des Theaterplatzes sind beispielhafte Projekte, bei denen konkrete Erlebnisräume für die Innenstadt im Fokus stehen.

Veränderungen hat es auch in der Verwaltung gegeben. Bereits im November startet Heiko Thomas als Leiter des neu eingerichteten Klimadezernats, während die Umstrukturierung des Fachbereichs Verwaltungsleitung zum Fachbereich Verwaltungsleitung und Bürger*innendialog bereits Erfolge zeigt. Unter der Leitung von Dana Duikers ist der Fachbereich als Schnittstelle für die dialogorientierte, kooperative Stadtentwicklung inzwischen eine feste Größe im Stadtgeschehen.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, Foto: Andreas Herrmann


Gelungenes Krisenmanagement

Größte Herausforderung des letzten Jahres waren sicher die beiden Krisen um Corona und das Hochwasser. Sibylle Keupen: „Insgesamt war es eine schwere Zeit, auch für die Arbeit in Rat und Ausschüssen. Die sozialen Folgen der Pandemie waren vor allem für Familien und Kinder schwer zu meistern. Gemeinsam haben wir es aber geschafft, die Ausstattung der Schulen für den Online-Unterricht so zu verbessern, dass alle Kinder zumindest weitgehend gleiche Chancen der Teilnahme haben.“

Dank des Soforthilfepakets „Aachen hilft“ standen Politik und Verwaltung den Betroffenen der Hochwasserkatastrophe schnell zur Seite. „Die Verwaltung war unglaublich engagiert, alle haben an einem Strang gezogen, auch Region und Nachbarstädte der Euregio haben zusammengestanden – eine gute Erfahrung trotz des Leids und großer Schäden.“

Klimaschutz und Mobilitätswende als wichtigste Themen neben den Krisen

Ein 100 Millionen-Programm für den Klimaschutz, 18 Millionen Euro für Solaranlagen auf städtischen Gebäuden und Fördermittel für den Solarausbau der übrigen Stadtgesellschaft, 4,2 Kilometer neue Radhauptverbindungen, 1076 neue Fahrradständer, 150 neue Ladestationen für E-Fahrzeuge, die ersten Wasserstoff-Abfallsammelfahrzeuge in Deutschland – das sind Fakten, die geschaffen wurden. Dass für die Mobilitätsaktivitäten mit dem Civitas Award ein europaweiter Preis heraussprang, ist eine schöne Bestätigung. Wichtig ist Sibylle Keupen, noch einmal zu betonen: „Wir haben einen klaren Auftrag der Wählerinnen und Wähler und einen nahezu einstimmigen Ratsbeschluss für die Umsetzung der Ziele des Bürgerbegehrens Radentscheid und den Aufbau einer sicheren Infrastruktur für den Radverkehr. Damit dies gut gelingen kann, brauchen wir kluge Lösungen und Dialogbereitschaft auf allen Seiten.“
 
Wichtige Themen des Amtsjahres waren aber auch die Hilfen bei Sucht und Wohnungslosigkeit und die Suche nach der Lösung der Probleme rund um die Peterskirche. Hier sind neue Konzepte in der Erarbeitung, um die Hilfen und die gemeinsame Nutzung des öffentlichen Raums auch für Umwohnende und Gewerbetreibende zu verbessern. Meilensteine bildeten außerdem Hochschulthemen wie der Campus West, der ab 2022 erschlossen wird, und die Erweiterung des Campus der FH an der Eupener Straße. In beiden Fällen sind Lernen, Leben und Mobilität zentrale Elemente der Planung.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, Foto: Andreas Herrmann


Weitere Schwerpunkte für 2022

„Um es auf den Punkt zu bringen: Das Handlungskonzept Wohnen und ein Euregionales Wohnforum werden Anfang des Jahres Weichen im Bereich Wohnen stellen. Zudem werden wir den Auftrag der Politik umsetzen, die Gründung einer neuen, städtischen Wohnungsbaugesellschaft voranzutreiben. Das Innenstadtsofortprogramm „innenstadtmorgen“ wird Maßnahmen für die Innenstadt auf den Weg bringen, der sozial gerechte ökologische Wandel wird uns stetig begleiten. Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung sowie der Ausbau des ÖPNV stehen ebenfalls ganz oben auf der Agenda für 2022 und die folgenden Jahre. Dafür brauchen wir neben den eigenen städtischen Mitteln auch die Unterstützung von Land und Bund“, sagt Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen.

Und führt weiter aus: „Komplexe Zukunftsaufgaben und ein ebenso komplexer Prozess der Veränderung liegen vor uns. Dafür brauchen wir auch in den nächsten vier Jahren die kooperative und konstruktive Zusammenarbeit von Politik und Verwaltung und die Expertise der gesamten Stadt – gemeinsam mit Bürger*innen, Verbänden, Hochschulen, Wirtschaft und Handel. Bringen Sie sich weiterhin aktiv und engagiert ein!“ 

Herausgegeben am 29.10.2021

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